Cuba 2008

Die Fortsetztung ( Bilder: Rainer Baur )

Inzwischen habe ich den von mir sehr geschätzten Kollegen DJ Frankie durch mehrere gemeinsame Unternehmungen näher kennengelernt. Meine Erzählungen von der Cubareise haben ihn so neugierig gemacht, dass wir uns entschlossen, im nächsten November zu Dritt zu buchen. Nach 5 gemeinsamen Cubareisen sind wir inzwischen auch gut befreundet.

 2007 haben wir in Havanna gewohnt und sind immer mit dem Taxi an den Strand gefahren. Dies wurde dahin geändert, dass wir ein all inclusive-Hotel am Strand buchten und abends immer nach Havanna gefahren sind. Wie sich herausstellte, eine geniale Lösung. Playa del Este – Hotel Atlantico. Nach Havanna ca. 20 km. 

DSC06057CIMG1879CIMG1881

Das Atlantico ist wohl das beste all incl. Hotel hier. Zwar auch schon „in die Jahre gekommen“, aber doch irgendwie sehr schön. Pool OK und direkter Strandzugang, günstig und vor Allem : Du bist rundum mit essbarer Nahrung versorgt ! Der Himmel. Selbstverständlich darf man hier nicht mit unserem Standard messen, aber reichlich Auswahl und man findet immer etwas Schmackhaftes. Man kann auch, anstatt mittags im Restaurant zu essen, an der Grillstation, etwas erhöht mit Meerblick, im Freien essen. Fantastisch !

IMG_0336IMG_0337IMG_0338

Der Ausblick

IMG_0348IMG_0342IMG_0341

Der Strand ist zwar noch nicht der Schönste, den wir insgesamt auf Cuba gesehen haben, aber schon echt Karibik pur. Playa del Este liegt im Norden der Insel, wir befinden uns also nicht in der Karibischen See, sondern am Atlantic. Der Blick in Richtung Norden zeigt zu den Bahamas. Nordwestlich ca. 150 km die Everglades -Miami- USA. Besonders schön bei Ebbe – hier nochmal Bilder :

DSC02192???????????????????????????????DSC02274

???????????????????????????????Wie man auf dem rechten oberen Bild erkennen kann, bilden sich dann mal mehrere Sandbänke. Du gehst also ins Wasser, watest durch seichtes Wasser, das sich nachmittags auf ca. 33 Grad aufgeheizt hat, weiter auf feinstem Sand, etwa knietief, wieder Sand, und dann erst offenes Meer. Suuuper, wie in der Badewanne ! Wie fein der Sand hier ist kann man im folgenden Video sehen. ( 2 Jahre später mit Ben aufgenommen ) Man steht auf Sand und nur durch Hin & Herwackeln gräbst Du Dich bis zu den Knien ein.

Video

Hier am Privatstrand hat man weitgehend Ruhe. Wenn uns nach Trubel ist, machen wir einen Spaziergang zum Tropicoco. Da ist immer was geboten. 

Diesmal haben wir leider Pech mit dem Wetter. Der Hurricane “ Ida “ zieht durch den Golf von Mexico in Richtung Südküste USA und beschert uns beinahe die ganze Woche nur Wolken. Das bedeutet Höchststrafe für einen Sonnenfreak, wie mich. Gott sei Dank habe ich 2 gutgelaunte Freunde dabei, die mich bei Laune halten. Tagsüber ist es ziemlich öde. Du bist ständig am überlegen, wie man die Zeit totschlägt. Wir mieten ein Taxi für einen Nachmittag und fahren nach Matanzas. Leider habe ich hierfür keine Bilder parat. Hätte sich auch nicht gelohnt, da weder auf der Fahrt dorthin, noch in der Stadt selbst  brauchbare Motive zu finden waren. In der Stadtmitte wird der Wagen geparkt, der Fahrer schläft eine Runde und wir treffen ihn 2 bis 3 Stunden später wieder. So einfach geht das hier. Frankie und ich essen einen Hamburger, Theo verzichtet – dabei war er gar nicht schlecht. Ihr bemerkt, viel gibts nicht zu berichten. Matanzas liegt ca. 90 km in Richtung Varadero, wo die meisten Touristen Ihren Cuba-Urlaub verbringen. Dafür muss man aber nicht unbedingt nach Cuba fliegen. Varadero ist nicht typisch Cuba.

So beschränkt sich unser Vergnügen hauptsächlich auf die Nächte. …und da gabs Einiges… Stichwort Guanimar in Guanabo ! Eine Freiluft – Disco nur 10 Autominuten vom Atlantico. Das Ding ist wohl am Besten mit youtube Filmen zu dokumentieren.

http://www.youtube.com/watch?v=mwEP3ebXQxs  http://www.youtube.com/watch?v=nr5qcA2oQsA

http://www.youtube.com/watch?v=Ldn8fDUpqck    http://www.youtube.com/watch?v=Ldn8fDUpqck

 

Leider bringen auch diese Videos nicht annähernd das Flair dieses Clubs rüber. Wir beginnen den Abend immer in einer kleinen open air Bar direkt neben der Disco. Hier findest Du nette Leute, die schrägsten Vögel und alles was die Gegend sonst noch zu bieten hat. Guanimar öffnet immer erst um 23 Uhr, so bleibt uns zum  Vorglühen genug Zeit um hier zu sitzen. Hier haben wir auch schon mal beobachtet, wie ein Polizist ein Mädel an den Haaren über die Straße zog. Ein riesen Tamtam. Wahrscheinlich hat sie ihren Tribut nicht gezollt. Die Szene wird von der Polizei ziemlich souverän kontrolliert; aber sehr tolerant, wie wir beobachtet haben. Hab ich schon erwähnt, dass wir uns immer sicher gefühlt haben ? Die Polizei ist allgegenwärtig – hab ich aber nicht als störend empfunden, im Gegenteil ! Die können ziemlich rigoros sein, aber auch sehr tolerant, so weit wie wir uns oft aus dem Fenster gelehnt haben.

Wieder zurück zum Guanimar. Hier stehen Schlangen an. Die Großraumdisco füllt sich zügig und man kommt mal wieder ins Glotzen. Die Mädels ! Der Hammer ! Wir sind 3 Jungs, alleine und natürlich ein Magnet. Wir genießen unsere Attraktion und belassen es beim fleißigen Spendieren von Drinks. Die Mädels sind nicht Rum-Trinker, sondern Rum-Vernichter ! Aufpassen, steht eine Flasche Rum auf dem Tisch und Du hast 2 eingeladen, sind im Nu alle Freundinnen um Dich herum. Wie im Rap – Video Clip. Wie überall beginnt der Abend mit Showeinlagen, tänzerischer und musikalischer Art. Immer Vollprofis. Die gleiche Qualität, wie im Tropicana, oft noch besser. Wenn dann der DJ übernimmt, gehts rund ! In diesem Sektor stehen die Cubaner keinen Deut hinter uns. Alles perfekt, vom Sound über Video bis zum Licht. Power ! Vollgas ! Leider ist gegen 1 ,halb 2 hier Schluss. Wir kommen erst richtig in Fahrt und lassen uns in einen anderen Club chaufieren. Keine Ahnung mehr, wie der hieß ( ich würde auch nicht mehr hinfinden ).

Super Story !

Der Laden ist vollbesetzt und wir 3 sind die einzigen Touristen. Sofort wird uns ein Tisch bereitgestellt, wir bestellen eine Flasche Rum und ab geht die Post. Wir erleben eine super unterhaltsame Restnacht und jetzt kommts !

Wir wollen nach Hause. Da hier aber auch keine Touristen sind, gibts auch keine Taxis. Anrufen geht nicht. Jeder Einheimische würde uns sofort gerne fahren, dürfen sie aber nicht ( anscheinend) Polizei steht vor der Tür. Theo fragt die Polizei, ob sie uns fahren – geht nicht. Palaver, Palaver. Schließlich findet sich einer, der perfekt italienisch spricht ( Frankie spricht italienisch ) und uns fahren will. Erst noch Ausschau halten, ob die Uniformierten noch in der Nähe sind und losgehts. 2 Straßen weiter warten sie schon auf uns. Die sind ja nicht blöd. Das Ganze dauert dann ungefähr 1 Stunde. Papiere , Ausweis, das volle Programm und wir kommen nicht weiter. Keine Ahnung wie, aber er schafft es tatsächlich uns zum Hotel zu bringen. Es ist schon ziemlich spät, aber ein kleiner Absacker in einer Bar in Hotelnähe,  geht noch. Letztendlich stellt sich raus, unser Fahrer will uns wieder Chicas andrehen. Er verschwindet kurz auf die andere Straßenseite im Dunkeln und wir nützen die Gelegenheit, um ebenfalls Richtung Atlantico abzudrehen.

Weitere Erlebnisse in 2008 und 2009 werde ich nachreichen. Ich springe gleich ins Jahr 2010, in dem sich Einiges ereignet hat….

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s